Orgelbau Hradetzky

OBM Gerhard Hradetzky

Gerhard Hradetzky wurde 1944 in Weilheim nahe München geboren.

Schon mit 5 Jahren verkündete er seinem Vater Orgelbauer zu werden, lernte im elterlichen Orgelbaubetrieb in Krems an der Donau und erhielt seine fachliche Feuertaufe bei Orgelbaumeister Rudolf von Beckerath in Hamburg (1962-1965).

Von 1966 bis 1973 konzipierte und intonierte G.H. sämtliche Werke im väterlichen Orgelbaubetrieb, darunter weitreichende Instrumente wie Musikhochschule Wien (heute Musikuniversität) St. Ursula, große Orgel im Stift Melk, Stadtpfarrkirche Meran oder die erste mechanische Großorgel des Kontinents für England im Royal College of Music in Manchester (III/51, 1973).

Mit der Orgel für die St. Louis Abbey bereitete er den Boden für ein Dutzend bedeutender Instrumente aus seiner Hand zwischen der amerikanischen Ost- und Westküste.

1972-74: Fachdiplom an der Meisterschule in Ludwigsburg Stuttgart, im Anschluss Erhalt des deutschen und österreichischen Meisterbriefes.

In Österreich steht sein „opus magnum“ in Krems im Dom der Wachau (III/44, 1986) als eindrucksvoller Vertreter kulturübergreifender Arbeits- und Lebensphilosophie.

Weit über 100 bedeutende Instrumente in Europa und Übersee belegen die Vielfalt seines Weges, welche mit der großen Orgel im Dom von Treviso/Veneto (III/51, 2000) und der „Bach-Orgel“ in Meolo/Veneto (II/24, 1995) eine breite Spur des „Lichtes“ für die Zukunft des Orgelbaues hinterlassen.


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